Sicherheitstipps

Gewitter und Feuer – damit starten wir unsere Sammlung von Sicherheitstipps für Kindergruppen und Jugendfeuerwehren.

Wir haben Feuer gemacht – aber sicher!

Beitrag der Thüringer Jugendfeuerwehr

Das Element „Feuer“ zieht die Menschen durch seine besondere Erscheinungsform in seinen Bann. Nicht immer werden diese Erinnerungen allerdings angenehm sein, denn, so nötig man das Feuer auch hat, es sein „Freundschaft“ anbietet, so schnell kann es aber auch zum „Feind“ werden. Insbesonders dann, wenn man leichtfertig oder gar fahrlässig damit umgeht.

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man, und insgeheim dann, wenn man im Freien ist, ein Lagerfeuer, eine Kochstelle oder ein Wachtfeuer errichtet, besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen muss.

Hier einige Ratschläge und Tipps:

Ein Feuer zu entzünden ist eine besondere Kunst, die auch von Feuerwehrangehörigen nicht immer ausreichend beherrscht wird. Widrige Umstände können einen das Feuer machen erschweren, wie zum Beispiel Windstille oder feuchtes Holz, unzureichend zerkleinertes Astwerk, das nur lose aufgestapelt wird. Nur zu leicht wird dann auf Brandbeschleuniger zurückgegriffen die schnell zu Unfällen führen.

Merkt Euch: Bei dem Entzünden von Feuern niemals Brandbeschleuniger verwenden. Benzin und andere brennbare Flüssigkeiten können explosionsartig verbrennen und haben schon häufig bei Feuerwehrangehörigen zu schweren Verbrennungen an Händen, Armen und Gesicht geführt.

Daher auch hierzu noch einige Tipps:

Verhalten bei Gewitter

Ein Beitrag der Thüringer Jugendfeuerwehr

Zunächst vorweg: Vergesst bitte den Spruch „Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen“! Ein Blitz sucht sich nicht die Baumart aus, sondern schlägt in alle Bäume ein, die besonders exponiert stehen. Der Blitz ist das gefährlichste am Gewitter. Immerhin gibt es auf der Erde 9 Millionen Blitze pro Tag und 2.000 Gewitter. In Deutschland ist das Gewitter hauptsächlich ein Frühjahrs- und Sommerphänomen. Im Winter sind Blitzentladungen sehr selten und extrem selten tödlich.

In der Nähe eines Blitzkanals ist es am gefährlichsten. Im Umkreis von bis zu 10 Meter um einen Blitzeinschlag kann es noch zu direkten Auswirkungen auf den Organismus kommen. Innerhalb von 1 bis 2 Metern oder gar ein direkter Schlag, kann tödlich enden. Meist gibt es schlimmste Verbrennungen und einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur 50 Prozent aller Blitzopfer überleben!

Ein Gewitter ist sehr nahe, wenn zwischen Blitz und Donner weniger als 10 Sekunden vergehen.
In absoluter Sicherheit seid Ihr trotz Blitzableiter nur in einem Faradayschen Käfig. Dies ist ein geschlossener Käfig aus Metallstäben in den kein Blitz der Welt eindringen kann. Das Auto wirkt als so ein Käfig und ist sehr sicher. In freier Natur seid Ihr vor Blitzentladungen jedoch nie ganz sicher.

Verhaltensregeln:

Wie solltet Ihr Euch bei Gewitter auf dem Sportfeld verhalten?

Ist es gefährlich, einem Verunglückten sofort zu helfen?

Ein Blitzschlag verursacht meist schwere Verbrennungen; auch Lähmungen, Atemstillstand, Gehirnschäden und Bewusstseinsstörungen können eintreten. Die sofortige Erste Hilfe kann lebensrettend sein. Bis ärztliche Hilfe eintrifft, können sich Ersthelfer problemlos um den Verletzten kümmern. Für sie besteht generell keine Gefahr, denn
der Blitzstrom entweicht in maximal zwei Sekunden aus dem Körper.

Weitere Link-Tipps zur eigenen Sicherheit

Weitere Tipps findet Ihr auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Beispielsweiese zu dem Thema: „Sicherheit durch Vorsorge: Naturgefahren im Fokus“. Hier der

Autorin

  • Thüringer Jugendfeuerwehr